Devisenkonto Tipps zum anlegen

Dollar Euro - ein starkes Währungspaar

Als Weltleitwährung kommt dem Dollar eine zentrale Stellung in den globalen wirtschaftlichen Beziehungen genauso wie im Devisenhandel zu. Der Dollar ist letzlich aber auch für fast alle Anleger und Investoren von Bedeutung, denn viele Rohstoffe wie Gold und Öl werden traditionell in Dollar abgerechnet. Der Dollar Euro Kurs entscheidet dann bei den  Anlagen wesentlich mit über den Erfolg. In Form von Devisen kann direkt mit dem US Dollar spekuliert werden. Hier bieten sich neben Fremdwährungskonten für erfahrene Anleger auch Optionsscheine und Zertifikate an.

 

Tipps für Urlauber und Anleger

Dollar Euro AnlageWenn Sie nicht über ein Devisenkonto verfügen, sollten Sie bei einer Urlaubsreise in die USA in Deutschland einen geringen Betrag von Euro in US Dollar umtauschen.

Der US-Dollar ist seit 1785 die Währung der Vereinigten Staaten von Amerika und gilt als vorherrschende Reserve- und Handelswährung der Welt. Er ist die weltweit wichtigste Leitwährung und wird auch als Weltwährung bezeichnet und entsprechend groß ist der Devisenhandel mit dem USD. Der „Greenback“ wird auch in Bonaire, den Britischen Jungferninseln, Ecuador, El Salvador, Liberia, den Marshallinseln, Mikronesien, Osttimor, Palau, Panama, Saba, Simbabwe, Sint Eustatius und den Turks- und Caicosinseln als amtliches und gesetzliches Zahlungsmittel geführt. Passive Verwender sind die Bahamas, Bermuda, das Britische Territorium im Indischen Ozean, die Cayman Islands, Guatemala, Kambodscha, Liberia und die Malediven. Die Banknoten werden vom Bureau of Engraving and Printing hergestellt, Münzen werden von der United States Mint geprägt.

 

Die wirtschaftliche Situation der USA

Die USA gilt als die größte Volkswirtschaft der Welt. Dieser Status gerät jedoch zunehmend ins Wanken. So mussten sich die Vereinigten Staaten zumindest hinsichtlich der Kaufkraftparität im Jahr 2014 mit einem BIP von 17,4 Billionen Dollar China mit 17,6 Billionen Dollar geschlagen geben. Dennoch erholt sich das Land zunehmend von der Wirtschaftskrise 2008 und erwirtschaftet nach wie vor rund ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens.

Die USA verfügen sowohl über bedeutende Rohstoffvorkommen und hervorragende Voraussetzungen für Landwirtschaft. Für die wirtschaftliche Stärke sind jedoch ebenfalls ein großer Binnenmarkt, eine freie Wirtschaft und unternehmerische Initiative entscheidend.

Die US Arbeitslosigkeitsquote wurde beträchtlich verringert und auch das Wirtschaftswachstum stimmt Experten und Investoren optimistisch. Der Export nimmt traditionell einen wichtigen Stellenwert in der amerikanischen Wirtschaft ein und ist in der Vergangenheit für rund ein Viertel des Wirtschaftswachstums verantwortlich gewesen. Heute belegen die USA hinter der Volksrepublik China Platz zwei der weltweiten Exporteure. Durch die umfangreichen Importe erwirtschaften die USA regelmäßig ein Außenhandelsdefizit, das durch den starken Dollar jedoch vermutlich weiter wachsen wird. Im Jahr 2014 betrug es 505 Milliarden Dollar. Dies wiederum führt zu einer Auslandsverschuldung der USA. Als größter ausländischer Gläubiger der USA gilt China. Wichtige Handelspartner sind Kanada, Mexiko, China, Japan und die EU, vor allem Deutschland und Großbritannien.

Die USA haben bilaterale Freihandelsabkommen mit 20 Staaten abgeschlossen und befinden sich mit asiatisch-pazifischen Staaten in Verhandlungen über die TPP und mit der EU über die TTIP. Letzteres Abkommen würde die bedeutendste Freihandelszone der Welt schaffen.

 

Die Bedeutung des US-Dollars

Der US-Dollar ist die Währung, die weltweit am meisten gehandelt wird. Seine heutige Bedeutung gewinnt der US-Dollar nicht nur aus der wirtschaftlichen und politischen Stärke der USA, sondern auch durch die historische Entwicklung. Während des Bretton-Woods-System, das von etwas 1945 bis 1973 existierte, war der US-Dollar weltweite Ankerwährung und seinerseits an den Goldkurs gekoppelt. Zwar schickten sich sowohl Euro als auch der japanische Yen eine Zeitlang an, dem USD als Leitwährung Konkurrenz zu machen, die starke Abwertung der beiden Konkurrenten führte jedoch zu einem Wiedererstarken des US-Dollars. Auch heute noch wird ein Großteil der Reservewährung in US-Dollar geführt. Im Jahr 2013 betrug der Anteil des USD 61 % an den international gebräuchlichen Reservewährungen.

Ebenfalls ungebrochen ist die Bedeutung des US-Dollars als Transaktionswährung. Im Jahr 2014 wurden 87 % aller Devisenmarkttransaktionen in USD getätigt. Allerdings hat der Dollar im Vergleich zum Euro auch hier leichte Verlust hinnehmen müssen. Bei den Anleihen wurde der USD vom Euro bereits 2004 als wichtigste Währung abgelöst. Inzwischen ist der chinesische Renminbi jedoch der Hauptkonkurrent des US-Dollars. Nach wie vor werden zahlreiche Rohstoffe wie Geld oder auch Erdöl zumindest überwiegend in USD gehandelt.

 

Welche Faktoren beeinflussen den Wechselkurs des US-Dollars?

Der Dollarkurs reagiert seit jeher stark auf den von der Fed ausgegeben Leitzins. Nach der Finanzkrise senkte die amerikanische Notenbank den Leitzins auf den Tiefstwert zwischen 0 und 0,25 Prozent herab und begann mit Anleihekäufen. Seit Mitte 2014 deutet sich jedoch eine Straffung des geldpolitischen Kurses ab. Sprach die Fed zuerst noch von einer „geduldigen“ Rückkehr zur Normalpolitik, zeichnet sich die erste Zinserhöhung seit 2008 für das Jahr 2015 immer deutlicher ab. Zudem hat die Notenbank ihre Anleiheankäufe eingestellt  (weitere  Informationen zur Kursentwicklung des Dollar gibt diese Seite zum Dollarkurs).

Wichtig: die Inflationsrate

Als Bedingung für die Erhöhung des Leitzinses nannte Notenbank-Chefin Yellen jedoch eine Stabilisierung der Inflationsrate, die sich näher an die gewünschten zwei Prozent annähern soll. Auch wenn sich der US-amerikanische Arbeitsmarkt stabilisiert hat, könnten der starke Dollar und der Preisverfall beim Öl die Inflationsrate sogar weiter drücken. Dementsprechend senkte die Notenbank auch ihre Wachstumsprognose von 2,6 bis drei Prozent auf 2,3 bis 2,7 Prozent. Gegen eine umfangreiche Zinswende sprechen die private und öffentliche Verschuldung, die derzeit deutlich höher sind als noch im Krisenjahr 2008. Auch die Löhne konnten bislang nicht vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren.

Wirtschaftswachstum als Einflussfaktor

Der US-Dollar ist in den vergangenen Monaten jedoch auch durch die positive wirtschaftliche Entwicklung der USA wieder erstarkt. Auch der weitere Verlauf wird optimistisch gesehen. Bestätigen sich die Prognosen und die US-amerikanische Wirtschaft wächst wie erwartet, wird auch der USD weiter aufwerten. Für den Kurs des US-Dollars ist zudem auch der Wechselkurs des Euros relevant. Die beiden derzeit wichtigsten Währungen beeinflussen sich gegenseitig, sodass auch die Ausgabe von europäischen Staatsanleihen einen Kursanstieg des USD zur Folge hatte. Im Wechselkurs schlägt sich derzeit das bessere Wachstum der USA gegenüber der Eurozone wieder. Besonders relevant ist das Verhältnis der beiden Währungen jedoch auch für den Export. Die USA müssen aufgrund des niedrigen Euros mit einer deutlich präsenteren europäischen Konkurrenz rechnen. Dies könnte den Export und somit auch das Wirtschaftswachstum der USA ausbremsen.

Als vergleichsweise zuverlässig bei der Einschätzung, ob der US-Dollar über- oder unterbewertet ist, haben sich in den vergangenen Jahren der U. S. Dollar Index (UDSX) und der Traded Weighted US Dollar Index, der von der Fed berechnet wird, erwiesen. Dabei wird der USD ins Verhältnis zu anderen Währungen gesetzt. Teilweise lassen sich von den Daten der beiden Indizes relativ genau Vorhersagen über die mittelfristige Entwicklung des Dollarkurses treffen.

USD im Vergleich zu anderen Währungen

Der US-Dollar tritt immer stärker in Konkurrenz zum chinesischen Renminbi. Die Volksrepublik China ist derzeit der unangefochten weltgrößte Goldproduzent und verfügt über umfangreiche Bestände an Währungsreserven und US-Staatsanleihen. Zusätzlich hat China mit der USA als wichtigste Wirtschaftsmacht gleichgezogen. Dass die BRIC-Staaten ein Gegengewicht zum amerikanischen Dollar schaffen wollen ist kein Geheimnis. In der Vergangenheit haben sie dafür den Renminbi zunehmend als Transaktionswährung etabliert. Wie sich der USD langfristig entwickeln wird, hängt also auch davon ab, wie groß die Konkurrenz aus China wird und ob der US-Dollar durch den Währungswettkampf an Vertrauen und Macht einbüßen muss.

 

 

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